Montag, Oktober 16, 2006

Der erste Arbeitstag, genauer der Weg dorthin

Nachdem mich der Jet-Lag in der Nacht voll erwischt hat (ab 02:00Uhr Ortszeit war ich wie eingeschaltet im Bett) bin ich gegen 04:30Uhr wieder eingeschlafen und zwar bis 09:15Uhr. Also turbomäßiges aufstehen und das extrem Frühstücken (keine Experimente: triple Espresso, zwei Stücke Puffer mit Butter, einmal das Dicke aus der Müesli-Schüssel gefischt und soviel Zeit muss sein, einen Orangensaft) und dann im Zimmer die Sachen zusammengerottet und ab zum Hoteleingang ins Taxi. Taxifahrer beherrschte wieder nur ausländisch, ich aber war mit der ausländischen Visitenkarte bewaffnet! Nützt nichts, der Fahrer kennt die Universität nicht! Ich zeige ihm auf der Kopie meiner Tourist-Map (danke, Michael) die Ausfallstraße, die er nehmen soll und ab geht es. Nach 20km wird der Fahrer unruhig, ich mache ihm klar, dass noch immer alles unter Kontrolle ist (von wegen Kontrolle) und er fährt weiter. Am Haupteingang darf er dann noch 50m aufs Gelände fahren und ich bin allein, allein. Mit meinem Lageplan bewaffnet gehe ich in Richtung des auf der Karte markierten Gebäudes. Ich fühlte mich einwenig wie die Maus im Irrgarten (und unter der Höhensonne mit 30C): Keine Hinweisschilder, gar nichts, aber ich hatte ja meinen Plan. Nicht ganz so einfach, vieles scheint hier schon seit Jahren im Zustand des Erbauens zu sein (Gullydeckel von 2003, Baustelle noch nicht einmal vorbereitet, Gebäude im Plan jedoch schon vorhanden). Natürlich gab es auch echte Hindernisse, wie dieses Stoppschild vor der, die Straße vollständig versperrenden, Mauer:

Im Gebäude angekommen, konnte ich mich mit dem ‚Security Guard’ darüber verständigen, dass ich in das Gebäude darf und er sagte, meine Kontaktperson sein im 5-ten Stock. Von wegen: Ein Haufen Sudenten waren dort, einer konnte sogar Deutsch, na ja, so leidlich. Das neue Büro sei an der anderen Seite des Campus, fast da wo ich gestartet war. Für den Rückweg habe ich mir dann alle Zeit der Welt genommen und auch noch obiges Foto angefertigt, denn jetzt war ich wirklich zu spät. Ich bin dann tatsächlich noch angekommen…

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