Mittwoch, April 25, 2007

Bye-Bye ‚Soft-Sleeper’ and Hello Tibet (Erster Anlauf)

Eine kleine Geschichte unserer Organisiertheit oder es lebe ‘The Master of Organisation’. Am Ankunftstag begaben wir uns, kaum von der ‚Kamikazefahrt’ (OK, das waren die aus dem anderen Fernöstlichen Land) halbwegs erholt auf den Weg zum ‚Tibet Travel Experts’, wo wir laut vor Abfahrt eingegangener eMail um 16:00Uhr hätten sein sollen. Nachdem wir am Hotelempfang einem ungläubig schauenden und nur noch ein mitleidiges Lächeln hervorbringenden Chinesen (man sah Ihm seine Gedanken: diese Langnasen sind schon ein komisches Volk förmlich an), um eine Wegbeschreibung gefragt haben und Ihm klar machten, dass wir da zu Fuß und nicht mit Taxi (da gingen Mirko und ich völlig konform) hin wollten, machten wir uns guter Dinge und voller Erlebnis- und Bewegungsdrang auf den Weg. Unser Ziel lag ca. 2 Metrostationen entfernt und mit 30min. Fußmarsch, allerdings bei fast 90% Luftfeuchtigkeit und gefühlten 30C (echte 25C), sehr schweißtreibend, zu erreichen. Wir kamen super pünktlich gegen 15:30Uhr an und wähnten uns schon im baldigen Besitz unsere Tibet-Visa und Reiseunterlagen... allerdings wähnten wir uns da wohl falsch. Der Portier sagte etwas was sich als ‚Closed’ interpretieren ließ und sprach von ‚Monday’, soviel dazu. Gefrustet und noch immer keine Ahnung habend, ob wir je an eigentliche Ziel unsere Reise kommen sollen, machten wir dann noch eine ganz wie es uns Mittlerweile seit 4 Tagen geübten China-Touristen als typisch vorkommende Erfahrung: Wir sahen neben dem ‚Cotton Club [Shanghai Edition: einfach kopiert]’ (genau wir waren im Jazz Viertel) eine ‚Bakery’, die auch zu unserer großen Freude Sandwichs führte! Wir betraten den Laden warteten auch artig bis wir an der Reihe waren und zeigten mit kräftig nickenden Köpfen auf die Sandwichs unseren Begehrens. Die Verkäuferin zeigte dann ebenso auf diese und sprach in einem nicht enden wollenden chinesischen Wortschwall auf uns ein und schüttelte den Kopf, also wir nochmals mit den Fingern genau die von uns erwählten Sandwichs angepeilt und freundlich lächeln und erwartensvoll schauend, aber Nein, weiterhin ein noch längerer jetzt auch von der Kollegin begleiteter Wortschwall und unter den Verkäuferinnen einvernehmliches Kopfschütteln in unsere Richtung... Mirko und Ich tauschen kurz völlig ratlose Blicke und sind dann Achselzuckender Weise mit leeren Mägen und tief in Gedanken darüber grübeln was wir wohl falsch gemacht haben von dannen gezogen. Mittlerweile wissen wir eine Antwort darauf: Wir haben gar nichts falsch gemacht, dass ist hier halt einfach manchmal und vor allem völlig unerwartet so! [Ich sag nur Wok-Halter, dieses Phänomen kenne ich schon zur Genüge!] Aber unserer Tibetreise hatte uns dieser Tag nicht näher gebracht. Im Hotel fand sich dann eine eMail dass wir schon um 10:00Uhr hätten da sein sollen. Dank KLM befanden wir uns zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau über Beijing...

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