Sonntag, Oktober 22, 2006

Carrefour oder das erste mal im SUPER-Markt

Mirko sitzend in der Metro Laut Führer ist es unmöglich in der Metro einen Sitzplatz zu bekommen. Wie schon berichtet, fand ich es schon schwierig überhaupt in die Metro zu kommen. Jetzt habe ich meine Technik verfeinert und habe es geschafft einen Sitzplatz zu ergattern und sogar noch ein Bild davon zu haben (yes, I got the ashes to proof it!). Das ganze mit der Rangelei um die Sitzplätze wird mittlerweile auch von den Medien hier sehr kritisch gesehen: Die rotz frechen Jugendlichen nehmen den Alten, durch ihre größer Beweglichkeit und Aggressivität die Sitzplätze vor der Nase weg. Auch für offensichtlich Kranke wird kein Sitzplatz aufgegeben. Mit der doppelten Masse und der doppelten Rücksichtslosigkeit bin ich mittlerweile ein guter Spieler bei dieser Art der ‚Reise nach Jerusalem’. Jetzt warte ich nur noch auf das erste Mal, dass ich meinen Sitzplatz an einen Alten abgeben kann. Ich werde berichten.
Kleine Super-Märkte, die mehr ‚Tante Emma’-Läden gleichen gibt es außerhalb des eigentlichen Stadtkerns zuhauf. Ich suchte jedoch einen richtigen SUPER-Markt um endlich auch einmal qualitativ brauchbare Güter zu vernünftigen Preisen einkaufen zu können. Mit einem Kollgen durchstreifenten wir den Carrefour am Sun-Shine Park . Das Angebot erinnert stark an die französischen Cora Supermärkte (Hallo Heinz), was ja der Name auch schon nahe legt. Im Untergeschoß gab es Technik: vom Reiskocher über einzelne Induktionsherdplatten (leider keine einzelnen Wok-Platten, da gibt es immer nur Doppelplatten), Fahrräder, Fahrräder mit Elektro-Antrieb bzw. –Unterstützung zu Sportartikeln, Elektroartikel und Spielzeug. Ich habe endlich meine kleine Thermoskanne erstanden. Mit 320ml ist sie eher klein aber es müssten 5 Espressi (wieder richtig, haha!) hineinpassen! Im ersten Stock gab es dann die Lebensmittel. Die gesamte Einkaufsfläche war von eher bekannten ‚westlichen Waren’ dominiert, durchsetzt mit zahlreichen Inseln mit Lokalkolorit. Eingeschnürrte Krebse Hier mag ein Bild von der armen, an ihrem Hinterteil gekühlten Krebsen genügen. Es gab auch Wasserschlagen und einzelne Frösche zu kaufen. Auch das Angebot an Muscheln war sehr reichhaltig, nur von den Venus-Muscheln gab es nur noch eine einzige. Auch ‚lebende’ Fische wurden angeboten: Frei nach dem englischen ‚belly up’ für toten Fisch, konnte man in den zahlreichen Aquarien unzählige Fische sehen, die genau in dieser Lage, also mit dem Bauch nach oben, noch atmend, ihre letzten Stunden durchlebten.
Wir haben diese Tierquälerei nur mit Ekel angeschaut und haben uns ein paar frittierte vegetarische Klößchen gekauft. An der Kasse hatte die Frau vor uns Nescafe mit einem Gratis Nescafe Becher. Leider hatten wir schon fast 10min an der Kasse auf Abfertigung gewartet, so dass ich nicht gleich zurück in den Laden stürmen konnte um noch einen Umkarton von den Bechern zu kaufen…
Krebsarsch auf EisP.S.: Leider kann man auf dem ursprünglichen Bild die Hinterteile der Krebse wirklich nur schlecht erkennen, deshalb hier der versprochene Nachtrag. Das Bild ist so verrauscht, da ich im Supermarkt nur ohne Blitz fotografieren wollte, nicht dass das da auch offiziell verboten ist und den Tieren tut das sicher auch nicht wirklich gut!

3 Comments:

Blogger Unknown said...

Man kann auch auf die Bilder klicken, dann werden die GRÖSSER. Ich werde das Detail nachtragen.

1:35 PM  
Blogger Caesar said...

Der Text über deinem Sitzplatz in der U-Bahn heißt sicher, für Behinderte freizuhalten...
Habe auch das Gefühl, dass du Masse verloren hast.

8:19 AM  
Blogger Unknown said...

Ja, Klaus,
Du hast mit beiden Punkten recht. Ich habe die Studenten hier gefragt und die haben gesagt, der Platz ist für die Alten, Schwachen, Müttern mit Kleinkindern oder Schwangere reserviert ist (Die rote Schrift im Hintergrund). Aufgestanden war aber ein junger Bengel und gewonnen habe ich gegen einen weiteren Jungen. Es ist ja auch nur das einzige Bild das ich habe. Mittlerweile gelingt es mir fast immer einen Platz zu ergattern: Die Plätze vorne und hinten im Zug scheinen nicht so beliebt zu sein und bei der 6er Bank hat man halt echte Chanchen.

8:33 AM  

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