Freitag, April 27, 2007

Essen gehen auf Chinesisch.

Nachdem wir seit unserer Ankunft nix warmes mehr gegessen haben (außer mit heißem Wasser aufzugießende Chinesische Instant-Nudeln), entschlossen ‚wir’ uns zu einem Besuch in einem chinesischen Restaurant (da Mirko nicht wirklich eine Meinung dazu hatte, bedurfte es einen kleinen Motivationstrick meinerseits: Restaurant mit den Tischgrillplätzen und Tischabzugsvorrichtungen (so was freut das kleine Ingenieurs-Herz und den Küchen-Freak)). Nachdem man uns einen Tisch zugewiesen hatte, reichte man uns neben der bebildernden Karte und den Essstäbchen auch ein kleines Lätzchen, was sich im Verlaufe durchaus als Kleider-Schonend herausstellen sollte (gab es aber auch für die nicht Barbaren). Neben den zu grillenden Köstlichkeiten, auf fischiges und Chicken verzichteten wir lieber, orderten wir voller Begeisterung je einen Salat (ist hier nämlich echt rar und so was wie Salat an der Gemüsetheke im Supermarkt gibt es nicht). Öhm, vielleicht hätte ich erstmal nachdenken sollen, aber das tat ich natürlich nicht. So voller Begeisterung wie ich war. Mit dem Resultat, dass ich mich während des gesamten Essen damit beschäftigte, mit den Stäbchen die Erbsen, Maiskörner und kleine Karottenstückchen aufzupicken... Ich kam mir schon vor wie ein Huhn: Körnchen für Körnchen, nur sind die koordinativ sicher geschickter und deutlich schneller. Also merke: Nie nicht verklumpendes Kleinod bestellen, wenn man nicht 100% Stäbchen sicher ist!

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1 Comments:

Blogger joachim said...

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen...Reisen bildet eben doch, manchmal den Charakter (Geduld etc.) manchmal eben Ess- und Bestellverhalten!

12:49 nachm.  

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