Mittwoch, Mai 02, 2007

Auf Irrwegen

Am ersten Tag, erstanden wir als erste Aktion in der Hotel-Lobby eine Karte von Lasa auf englisch... wie schon erwaehnt waren da einige Denkdefiziete aufgrund der Hoehe, sonst waeren wir vielleicht schneller drauf gekommen, dass es wenig sinnig ist eine nur eine Karte auf englisch zu haben, wenn die (wenn ueberhaupt vorhandenen Strassenschilder) auf chinesisch und tibetisch sind. Nur die grossen Strassen sind auch in Englisch ausgeschildert. Wen wundert es da, dass ich auch noch die Karte falsch im Bezug auf die Lage unseres Hotel ausrichtete (West wurde zu Ost und Nord zu Sued). Zu meiner Entschuldigung ich war nie bei den Pfadfindern und warum sollte ich mich denn an der Sonne orientieren... ich hatte doch eine Karte. So suchten wir den Jokhang an komplet falscher Stelle... und treten wieder um. Nachdem Mirko sich dann zurueckgezogen hatte, zog ich erneut los: Meinen Fehler mit Ost und West hatte ich schon bemerkt, nach einem weiteren 30min. Fussmarsch, immerhin durch einen netten Park und kleinere Tempelanlagen gelang ich an den Tibet-Fluss und dass war definitiv nicht so von mir erwartet worden. Von der Bruecke ueber den Fluss hatte ich dann einen Ueberblick ueber die hoeher gelegenen Stadtteile und konnte den Pottala (wie sollte man (das Wahrzeichen Tibet auch uebersehen) hoch ueber der Stadt ragen sehen. Anhand dessen war die Orientierung auf der Karte dann easy going und ich machte mich erneute 30min. auf den Rueckweg, um dann genau die gleiche Zeit nochmals in die genaue Gegerichtung zu laufen. Aber diesmal war ich richtig. Und hatte schon einige Entdeckungen und Fotos gemacht. Den Jokhang bestaunte ich aber erstmal nur von aussen und liess mich von den Ritualen der glaeubigen Tibetern fesseln. Es war ein unglaubliches Gewussel und ein enormer Andrang um die Tempelanlage herum. Gepaart mit vielen Verkaufstaenden mit allem Moeglichen: von gebetsmuehlen, Seidentuechern, Moenchgewaenden, Stoffe, Bilder von verschiedenen Statuen und lamistischen Buddabilder, Schmuck und Huete (besonders beliebt: Western Style (die tragen dann auch die glaeubigen tibetischen Omis und Opis mit voller Stolz und Wuerde)).

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3 Comments:

Blogger Katharina said...

Bei soviel Lesen von neuen Berichten kommt man mit den Kommentaren gar nicht hinterher.
Ich habe nur den Eindruck, dass das Bier im Zug zum Ende der Schreibaktivitäten von Mirko geführt hat????
Ich hoffe er gesundet bald wieder, dass Ihr die Zeit dort auch beide genießen könnt.

3:34 nachm.  
Blogger Uschi said...

Habe Dich auf Deinen Irrwegen in Google-Earth begleitet,fantastisch.
Beeindruckend diese Stadt vor allem die Aussicht aus Richtung M. Everest über den Lhasa River zum Potala Palace ist unbeschreiblich. Man könnte schon ein wenig neidisch werden, wir sind wahrsinnig gespannt auf Eure Fotos

9:15 vorm.  
Blogger mj said...

Leider funktioniert Google-Earth hier gar nicht (wuerde ich als Regierung auch nicht so toll finden, wenn man immer alles gleich lokalisieren kann), so dass die entsprecenden .kmz Links fuer Google-Earth, ebenso wie die Bilder, noch nachgepflegt werden muessen...

11:47 vorm.  

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