Sonntag, November 11, 2007

Deployed

Visitenkarte mit hanschriftlicher Notiz Ja, ich habe ein Hotel-Zimmer, mein Zimmer bekomme ich am Montag. Aber der Reihe nach: Am Flughafen at alles perfekt funktioniert. Als ich in der Ankunftshalle bei der Gepäckrückgabe ankam, rotierte mein Koffer gerade wieder durch die Wand, um dann 30sec später genau vor meiner Nase zu erscheinen. Immer sehr beruhigend sein Gepäck auch wirklich wieder zu finden. Taxi-Stand auch kein Problem, vorgezeigt habe ich dann die Visitenkarte und der Fahrer sagte nur noch Äh, Äh Äh und los ging es. Als wir dann erst in Richtung Lupu-Bridge fuhren merkte ich, dass da etwas nicht ganz in Ordnung war. Den Teil von Shanghai kannte ich nicht und die Brücke wurde mir von den Taxifahrern bis jetzt immer verweigert. Dann ging es über den Bund mit einer tollen Aussicht über Pudong in eine Seitenstraße. Und dann kam das Äh, Äh, Äh wieder. Er wähnte sich am Ziel. Ich zog erneut eine Visitenkarte vom Apartment Hotel (diesmal die ohne das Gekrickel oben, also die im Bild in der Mitte) und er sagte nur No, No, No [das ist jetzt aber eine andere Karte]. Irgendwie habe ich es geschafft ihn zu beruhigen, dass das alles gar nicht schlimm ist und so wären wir fast noch einmal über die Lupu-Bridge gefahren. Er nahm dann aber doch die Elevated-Road, wieder mit fantastischen Motiven… Also merke: Niemals Visitenkarten mit komischen handgeschriebenen, Schriftzeichen benutzen…

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Donnerstag, Mai 03, 2007

Warten auf Kontak

Die uns versprochene Kontaktierung mit unserem Guide stand am 3ten Tage unseres Lhasa Aufenthaltes immer noch an. Am Vormittag fand sich dann die Versprochene SMS mit Telefonnummer, die uns Steven versprochen hatte auf Mirkos Handy. Leider wusste derjenige, um dessen Telefonnummer es sich handelte, von gar nix (immerhin sprach er 'broken english'), und konnte im Weiteren auch nicht weiter helfen. Also starteten wir erst einmal in den Tag... vor zwei Wochen hätte mich das vielleicht noch aufgeregt, aber anscheinend färbt eine gewisse spirituelle Gelassenheit auf mich ab (OHM!!! [hoffentlich hält das einwenig an!!!]). Nachdem wir bis um 18:00 Uhr zwar vier Mal von der gleichen Nummer (wie das Handy anzeigte) kontaktiert worden sind, gab sich der Inhaber dieser Telefonnummer jedoch auch wieder völlig ahnungslos und legte auf. Da war meine Geduld dann doch etwas strapaziert (ich bin halt noch am Anfang meiner Ruhig-Werdung (grins)), aber Mirko meinte vor 20:00Uhr ruft er nicht in Shanghai bei Steven an... und siehe da kaum sprach er seine gelassenen Worte schrillte das Zimmertelefon und man ließ uns ausrichten, dass wir uns um 19:00Uhr im Hotel-Restaurant zum chinesischen Dinner einfinden sollten. (Okay, das Dinner nahmen wir dann auch noch in Kauf - lecker 'Schweine-Füße', 'Hühner-Beine' und vieles von dem wir erst gar nicht so genau wissen wollten was es ist.) Wie sich herausstellte sind wir insgesamt 7. Eine nette Amerikanerin, die in Shanghai lebt und [bei GM] arbeitet und eine australische Familie, welche zurzeit ebenfalls in Shanghai lebt. Diese setzt sich aus Vater (arbeitet ebenfalls bei GM), Mutter und zwei Kids zusammen. Der Junge ist geschätzte 8 oder 9, das Mädel, denk ich mal so dreizehn...aber beide ganz unproblematisch. Unser Guide ist weiblich und chinesischer Abstammung und noch ziemlich jung (geschätzte 23) [spricht ein erbärmliches Englisch und hat von dem, was sie uns zeigen will einfach gar keine Ahnung]. Morgen geht’s dann mit dem offiziellen geführten Programm los... schauen wir mal.

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Dienstag, Mai 01, 2007

L(h)asa:Eine Ankunft wie wir sie uns nicht vorstellten

Uff... Nie wieder Zugfahren... (da wir vermutlich zu schnell (hahaha) waren, blieb der Zug zu meiner Verzueckung ca. 2km vorm Endbahnhof in Lhasa stehen. Damit man, den offiziellen staatlich Zeitplan ja nicht durcheinander bringt, warteten wir halt gut eine dreiviertel Stunde an einer Rangierstelle... great). Aber dann war es endlich geschafft und wir betraten den Boden, der ehemals 'Verbotenen Stadt'. (Obwohl der Bahnhof liegt soweit ausserhalb, dass da damals vermutlich nur Brachland war.) Nach dem obligatorischen Ankunftsfoto vor dem Zug, ging es erstmal ans Schilder lesen, die die 'Guides' vornehmlich in chinesisch hoch hielten. Man hatte uns ja zu gesichert, dass wir erwartet werden. Aber es war kein 'Guide' mit entsprechendem Schild zu sehen (oder wir erkannten es nur nicht als solches). Kurze Unentschlossenheit setzte ein. Dann erspaehten wir jedoch eine Gruppe, die wir, sowohl aus dem Travel Expert Office, als auch aus dem Zug kannten. Diese hatten zwar etwas anderes als wir gebucht, allerdings wurden sie, mit einem Minivan abgeholt. (Was haben die, was wir nicht haben, grummel?). Der Minivan, war leider wirklich zu mini, aber wir erhielten von deren Guide einige Infos, die unser weiteres Vorankommen erleichterten (unter anderen, dass die Fahrt bis zu unserem Hotel maximal 30 Jyan kosten sollte). Also wir erstmal ein Taxi gesucht. Der Fahrer brachte uns (an einem Unfall mit Taxi und Minivan-Taxi vorbeifahrend heile zu unserem Hotel...ignorierte aber Mirkos Hinweis am Anfang das der Taxomat auf 80 stand voellig. Am Hotel angekommen, zeigte er dann 105 an, so dass wir auch bereit gewesen waeren 40 zu zahlen, aber keine 105...NEVER. Also erbrannte an der Rezeption, die natuerlich auch nicht so recht ueber unsere Buchung bescheid wussten (aber das stoerte uns schon gar nicht mehr so), parallel zur Klaerung der Reservierung ein Streit ueber die Fahrtkosten. Mit den bescheidenen Englischkenntnissen der Empfangsdame und des sehr netten und hilfsbereiten Portier, der dann einen jungen Police-Officer hinzuzog, einigten wir uns auf 50Jyan...Mit dem Zimmer fuer vier Naechte klappe es dann nach einer weiteren halben Stunde und einiger Telefonate die wir nicht verstehen konnten dann auch...

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